Was meine Klienten über meine Arbeit sagen:

"Ich wäre nie innerlich erwachsen geworden, auf einem guten Weg zu mir selbst und vor einer schönen Partnerschaft, wenn Du nicht gewesen wärst."

Conny E. am 7.7.16

(weitere Rückmeldungen hier)

 

 

 

Hier fängt etwas an
Hier wird etwas möglich
Du bist eingeladen
Es gibt eine Wahl

... Einblicke in meine
tägliche Arbeit

 

 

 

Mein Poesie-Bändchen
zum Reinschnuppern!

(klick aufs Bild)

Neu in der Lebensschule

Liebevolle Kommunikation



Meine Angebote rund um den stillen Mediator für liebevolle Kommunikation:
Das HerzSprechen-Set®

1 x pro Monat meine News für Dich

[contact-form-7 404 "Not Found"]

Jetzt auch für Dich!

flow-t-5


Mein E-Book ist fertig!

Leitfaden Herzensgespräche

Der liebevolle Weg, in nahen Beziehungen
miteinander zu sprechen


Angebot Paargespräche

Einführungspreis verlängert!

 
Klimawandel in Beziehungen durch 3 – 5 Paargespräche
 
Eine Neuausrichtung für deine Partnerschaft

Besuch mich auch auf Facebook

Unterlegensein – das paßt zu Karfreitag

19. Apr. 2019

Hey ihr Lieben, in unserer Familie läuft seit dem Tod meiner Mutter einiges nicht mehr rund, im Gegenteil – es ist ein Krieg darüber ausgebrochen, was mit dem Elternhaus wie und wann geschehen soll.

Mir scheint es oft wie ein böser Alptraum – und ich möchte endlich daraus erwachen.
Inzwischen habe ich so was oder Ähnliches schon so oft gehört – aber meist erst dann, wenn ich mich damit oute. Es scheint ziemlich verbreitet und gleichzeitig gedeckelt zu werden.

In der Tat – es ist mega-unangenehm! Niemand wünscht sich das – Jede/r zeigt sich bedauernd bis entsetzt, wenn es um uralte Geschwister-Konflikte und infolgedessen um Gerichtsentscheide, Betreuerprobleme bis hin zu Zwangsversteigerung u.ä. unangenehme Dinge geht.

Ich möchte nicht mehr darüber schweigen, möchte nicht mehr damit allein sein. Ich möchte, daß wir uns gegenseitig trösten und Mut zusprechen, auch in diesem Elend den liebevollen Weg zu finden.

Mir scheint, ich habe ihn jetzt allmählich:
Die Antwort ist auch hier:

Lieben.

Und so lerne ich seit fast 3,5 Jahren, meine Schwestern noch mehr und noch ganz anders und viel umfassender zu lieben, solange + soweitgehend, bis nur noch Liebe übrig bleibt, nur noch Liebe da ist.
In den letzten paar Wochen habe ich mir nochmal vermehrt schöne Gedanken zu meinen Schwestern gemacht. Hier kannst du ein Stück weit dran teilnehmen, wenn du möchtest.

Zuerst ist mir gar nicht aufgefallen, wie sehr das, was mir da heute früh beim Aufwachen für meine Schwester in den Sinn kam, zum heutigen Tag paßt – dem Karfreitag.

 

Unterlegensein …

Karfreitag früh, 19.4.19

Unterlegensein kann furchtbar unangenehm sein – und ist für die meisten ein äußerst mieses oder zumindest ein deutlich unbeliebtes Gefühl, ich weiß.
Aber was, wenn es „nur“ ein Gefühl ist … und du selbst auf jeden Fall viel mehr als dieses Gefühl bist, du selbst in Wirklichkeit gar nicht unterlegen bist oder werden kannst?

Und – noch schöner:
wenn es gar nicht um sowas gehen muß wie über- oder unterlegen sein, oben oder unten sein, … Dominanz + Kontrolle oder Ausgeliefert- + Hilflos-sein?
(gerade heute – Karfreitag – zeigt sich das für mich besonders gut, denn Jesus hat das Kreuz = Unterlegensein = Angst + Schmerz – nicht um jeden Preis vermieden)

Wenn es statt dessen und eigentlich darum gehen darf, daß sich die Stärken der jeweils Beteiligten möglichst geschickt verbinden und ergänzen können … Und das, was nicht sofort oder nicht so gut klappt, lauter Lernerfahrungen und Hinweise beschert, die ihrerseits wieder neues Wachstum, Entwicklung, Entfaltung, Aha-Erlebnisse, Erkenntnisse, Mitgefühl, Verzeihen, … und dadurch neue Nähe + Verbundenheit,  Zufriedenheit, Glück, … eben neues Leben und Auferstehung … ermöglichen?

 

Allerdings fehlt da bisher oft etwas Entscheidendes, und zwar ein wahrhaft konstruktiver Umgang mit den eigenen und fremden Gefühlen und mit Wunden Punkten = mit Triggern und inneren Zuständen.

Und so bin ich auf diese Thematik gekommen:
ich hab immer schnell Unterlegenseinsgefühle erlebt – und irgendwann hat´s mir gereicht + ich hab angefangen, darüber zu forschen, was ist da los, warum ist das so, warum ist es so schlimm, was braucht es, usw.
Und u.a. merkte ich: es braucht Kommunikation, gelingende Kommunikation. Inzwischen weiß ich auch schon ganz gut, wie die gehen kann – es braucht 3 wichtige Qualitäten: Zugewandtheit + Wertschätzung + einen bewußten liebevollen Umgang mit Gefühlen und Triggern!

Verflixt – immer wieder landete ich bei einem hilfreichen Umgang mit Gefühlen + Triggern, und mußte ganz schön lange nach Hinweisen suchen.

Gute Kommunikation habe ich schon immer so sehr vermißt. Und für mich war genau da der Zündschlüssel in der Religiösen Schulwoche am Gymnasium, genau das fand ich so attraktiv an Rudolf + Petrus – sie haben wirklich mit uns geredet. Und da wußte ich plötzlich, was ich werden will, nämlich, ich möchte auch so mit anderen Menschen reden. Als ich dann die beiden gefragt habe, was man studieren muß, damit man so arbeiten kann, wie sie das mit uns machen, da haben sie zuerst ne zeitlang überlegt, und dann meinten sie: hm, wahrscheinlich am besten Psychologie!
Naja, heute würde ich sagen, die Psychologie hat´s auch nicht von selbst oder wirklich drauf, die Psychotherapie meist auch nicht, usw., meine Idee zu dem ganzen Komplex ist noch relativ neu und geht so:

Es braucht eine Art lebensförderlich orientierte Grund-Haltung, die beim üblichen Kampf ums Überleben schnell verlustig geht, und als einen wesentlichen Bestandteil davon braucht es eine Art „Gefühle-Führerschein“.

Was ich damit meine ist folgendes: Als Autofahrer darf man ja auch nicht einfach am Straßen-verkehr teilnehmen, sondern muß Fahrstunden und Therorie-Einheiten bei ausgebildeten Fahrlehrern absolvieren, eine Fahrprüfung machen und die Straßenverkehrsordnung beachten. Wenn Jeder einfach so drauf losfahren würde, gäbe es heilloses Durcheinander + keinen einzigen Tag ohne Unfall für Jeden.

Der Umgang mit Gefühlen + Triggern ist mindestens so komplex wie der Straßenverkehr, und hat enorme Wirkung auf unsere Kommunikation und darüber auf das Wohl und Wehe all unserer Beziehungen, also eine noch größere Relevanz als „nur“ der Straßenverkehr – nicht wahr?

Ich hab mich immer gefragt, wie man bloß aus bestimmten hinderlichen Mechanismen im Umgang rauskommt, die wie Gefängnisse sind, wie Endlosschleifen ohne Ausgang. Jeder hat seine Lieblingsmechanismen, der eine so, die andere anders. Und jeder kennt die der anderen auswendig und verdreht schon die Augen, wenn es wieder losgeht, usw. usf., aber weiter bringt das nie.

Was ich nach und nach fand, ist: wir haben Angst voreinander, wir haben Angst vor unseren Gefühlen und denen Anderer, wir fürchten uns enorm vor unserem Herzen (weil es alte Verletzungen aufweist) und dem der Anderen, und wir fürchten uns ganz besonders extrem vor unseren Wundesten Punkten – und vor denen der Anderen. Erstere führen uns an schlimme Erinnerungen + Erlebnisse, die wir nie wieder erleben möchten und auch alles dafür tun, um das zu verhindern. Zweitere bringen uns ebenfalls zur Weißglut bzw. zur Verzweiflung, weil Eskalation, Rückzug, Blockieren, Abstürze, usw. – also Disfunktionalität und „Unfälle“ bis hin zu Krieg – vorprogrammiert sind.

Und warum? Ja, warum eigentlich???? Mein Ergebnis: nur weil kaum Jemand bisher weiß, wie man mit Gefühlen + Trigger-Zuständen erlösend + hilfreich umgehen könnte. Es fehlt schlicht und einfach das Know-how und die praktische Routine damit. Wie schade … und mehr, denn schließlich … … …  hat diese Sache mitgewirkt + Jesus ans Kreuz gebracht, und nicht nur ihn gequält – es quält bisher alle Menschen.

 

Die Fragen sind letztlich die:

  • gibt es jenseits der üblichen Überlebensmechanismen (= Fight, Flight, Freeze oder Identifizieren) einen praktikablen Frieden- und Gedeihen-stiftenden Umgang miteinander in Beziehungen und gilt das für alle Beziehungen oder nur für bestimmte?
  • Welche Sichtweise stimmt denn nun: sind Angst und Schmerz letztlich größer als die Liebe oder ist es umgekehrt – ist in Wirklichkeit die Liebe immer größer als Angst und Schmerz?

Man könnte auch fragen:
ist unser Herz letztlich klein, schwach, zerbrechlich, usw. und muß mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschützt, abgeschottet, verschlossen, eingefroren, hinter hohen Mauern versteckt und unter harten Krusten begraben werden oder ist es umgekehrt:
ist unser Herz der Ort, wo die Liebe Gottes in uns ankert und leuchten will? Ist ein offenes, warmes, verbundenes Herz viel stärker, sicherer, glücklicher, beständiger, verläßlicher – weil in der Liebe verwurzelt, die die stärkste Macht im Universum ist?

 

Mir ist bewußt, daß das Herz bisher eben – wie oben beschrieben – eher in schlechtem Ruf steht, und  daß das ziemlich eingefleischt ist. Es sind die gängigen Muster – ohne Frage, und fast überall wird das so (vor-)gelebt. Aber es überzeugt mich nicht wirklich, es führt nicht in die Liebe, ins Herz, zu Gott – sondern genau umgekehrt, es führt weg, schneidet ab von der Verbundenheit mit Gott, von seiner Liebe, und trennt auch untereinander.

Und damit schneidet es  auch ab vom Leben, denn – wie Jesus so wahr sagte:

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

 

Wenn das aber nun so ist – wenn Jesus das ewige Leben kennt + hat, und wenn er sagt, daß wir es auch können, und sogar noch mehr als das …
Dann ist unser Herz eine absolut gute Sache, die wir uns erschließen + die wir meistern lernen dürfen. Und darüber hinaus ist es was wunder-wunder –Schönes, sich damit zu befassen und in die Weisheiten des Herzens einzutauchen, dort zu baden und sich zu versenken, denn wir baden und versenken uns dort in nichts Geringerem als in Gott selbst – wenn wir tief genug hineinsinken, durch all das Geröll des Herzens und alle Herzensbrüche hindurch.

Und es ist echt great – je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr spüre ich:

Jau, das ist eine zeitgemäße Mystik, eine Alltags-Mystik, die mitten im Alltag lebbar ist und gelebt werden darf und kann und alles. Es ist Teil des immerwährenden Gebets und führt unvermeidbar in die Glückseligkeit.

Und das Allerallerbeste ist: dort können gerade ausgerechnet wir 3 = du, Paul und ich uns auch am einfachsten eines Tages wiederfinden, daran glaube ich ganz ganz fest. Und nicht nur wir drei!!! Dieser Weg ist die Neue Kirche, und gleichzeitig die neue Erde, wo ALLE Menschen guten Willens mitmachen können + wollen werden.

Wäre es nicht toll, wir finden jetzt zusammen dahin und bahnen ein Stück weit den Weg mit? Ich träume davon und wünsche es von Herzen – für uns Alle.

Da fehlt jetzt eigentlich auch noch was zu linearem Vorgehen und der Ergänzung durch zyklisches, spiralförmiges Umgehen. Aber …

Erstmal soweit heute – an Karfreitag 2019

Ich liebe und schätze euch – Danke, daß es euch gibt, und daß es euch für mich gibt.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.