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Wie wir „durch Mauern gehen“ können

09. Okt. 2017

Hey ihr Lieben, darf ich mal fragen ~ bist du auch schon an den unsichtbaren Mauern in dir selbst oder anderen verzweifelt? Dieses Gefühl, da ist einfach kein Durchkommen, da stoße ich an Mauern, aua, wie unangenehm … Und immer wieder dasselbe, sobald man an einen bestimmten Punkt kommt? oder sobald ein bestimmter „Knopf gedrückt“ wird?

Und – ja, es stimmt, es gibt diese „Gefängnisse“ und/oder „Abgründe“ in uns und in anderen Menschen, und ausgerechnet, wenn es um  Herzensangelegenheiten geht, um unsere Beziehungen mit anderen Menschen, mischen sie sich ein, bauschen sich vor uns auf, trumpfen auf. Da scheint einfach kein Weiterkommen, man stößt sich nur wund bzw. zieht sich zurück, bricht einen Krieg vom Zaun, erstarrt oder stürzt ab in Depressionen, Ängste oder Burnout und Psychosomatik.

Ich möchte diesem Phänomen hier im Blog gerne näher auf den Grund gehen, weil ich spüre, da ist eine große Sehnsucht in uns allen nach Befreiung aus diesem Debakel.

Sehnst du dich auch nach freiem Umgang in deinen Beziehungen?

 

 

Perle 37

Wie können wir durch Mauern „einfach hindurch gehen“?

 

Es muß nicht schwer sein

Übrigens – eins gleich vorweg – mit dem Ausdruck „durch Mauern gehen können“ möchte ich dir ausdrücklich versprechen, daß es leichter und leicht werden kann.

Allerdings ist es wie z.b. beim Autofahren – es braucht unsere Bereitschaft „den Führerschein dafür zu machen“.  Denn ja, auch „durch Mauern gehen“ braucht ein Training – wir können lernen, wie man ein Auto fährt, wir können auch bestimmte Muskeln aufbauen ~ denk nur ans Fahrradfahren oder Reiten lernen. Was meinst du – das wäre doch möglich, oder?!

Und ich wette mit dir, daß du bereits angefangen hast, daß du bestimmte Kurs-Einheiten schon kannst!

Oft zeigt sich, daß einfach eine gewisse Systematik fehlt – ein roter Faden, eine Standort-Bestimmung mit dem nächsten kleinen anstehenden Schritt,  u/o ein paar Bausteine, die wir bisher übersehen haben. Manchmal haben wir auch einfach nicht damit gerechnet, daß es wie bei einer Bergbesteigung oder Schwangerschaft auch herausfordernde Abschnitte gibt, wo es drauf ankommt, dran zu bleiben ~ und daß wir sogar diese Phasen genießen dürfen!!! Denn – überleg mal, warum sonst würden Menschen z.b. freiwillig an Bergwänden hochklettern?

 

Woraus bestehen eigentlich die inneren Mauern?

Wenn wir Mauern begegnen lernen wollen, ist es hilfreich, uns zunächst klar zu machen, woraus sie bestehen.

Und wenn wir es dabei ganz einfach halten, lautet die Antwort ~ sie bestehen aus einem „Nein“ gegenüber dem Fluß des Lebens und seinen Folgen. UND aus einem nachfolgenden „Sich-zusammenziehen“, letztlich also aus ANGST  =  sich eng machen.

Da kommt etwas auf uns zu, und wir erschrecken, wir bekommen Angst, wir sagen „Nein“ und ziehen uns zusammen bzw. verschließen unser Herz vor dieser Erfahrung
~ genau das!

Nun ist es eigentlich nicht so, daß wir von Natur aus schreckhaft wären. Aber wir sind alle hier oder da verletzt oder unterdrückt, und das hat uns schreckhaft + unsicher gemacht.

Die gute Absicht dabei ist ~ wir wollen uns schützen ~ z.b. vor neuem Schmerz, vor weiterer Verletzung, vor Druck, vor Bedrohung, vor Verlust, … letztlich steckt dahinter immer die Angst vor dem Sterben, dem Tod, die Angst um unser Überleben.

 

Warum Mauern uns nicht schützen können

Warum Mauern uns nicht schützen können? Moment, hoppla – vielleicht stutzt du und merkst, daß etwas in dir aber daran glaubt, daß Mauern schützen können, gel? Und so ist es auch, es gibt Bereiche und Anteile in uns, die sich nach wie vor Schutz hinter Mauern erhoffen und versprechen. Das sind die Bereiche, die lange Zeit keine Liebe mehr erfahren haben, oder sie niemals kennenlernen konnten. Für diese Bereiche in uns ist das Leben ein Kampf ums Überleben und andere Menschen und Situationen sind (potentielle) Feinde.

Aber es gibt auch Bereiche in uns, die Liebe, Lebensfreude, Verbundenheit, Respekt, Vertrauen, Achtsamkeit, Halt und Geborgenheit kennen oder leben und die ihre innere Stärke und ihre Schöpferkraft und Phantasie einsetzen + nutzen! Diese Bereiche erfahren mehr oder weniger täglich eine ganz andere Realität, sie erfahren den Schutz durch genau die gerade aufgezählten Qualitäten (also Liebe, Lebensfreude, Verbundenheit, Respekt, Vertrauen, Achtsamkeit, Halt, Geborgenheit, innere Stärke, Schöpferkraft, Phantasie …)

Wenn wir diese Erfahrungen ernst nehmen und ein bißchen überlegen, merken wir, daß das bedeutet, daß Liebe, Lebensfeude & co. wirklichen Schutz bieten und alle eins gemeinsam haben ~ sie sind das Gegenteil von Verschlossensein ~ sie basieren auf Offenheit!

Was für eine Erkenntnis, hm?

 

Offenheit als bester Schutz?

Das klingt zunächst völlig paradox oder sogar absurd, nicht wahr? Wie kann das sein? Ein kleiner erster Hinweis ist, wenn wir uns klarmachen, daß ja das Gegenteil von „Nein“ oder „Verschlossenheit“ ein „JA“ oder eben „Offenheit“ ist.

Außerdem haben die meisten Menschen es schon zeitweise selbst erfahren – das beste Beispiel ist, wenn wir verliebt sind!

Wenn du genau hinspürst, kennst du sie, diese Immunität gegen alle Unbilden, wenn du liebst. Du kennst es, daß dich nichts so schnell wirklich treffen kann, es perlt alles einfach ab, du bist locker, großzügig, voller Vertrauen ins Gute. Du sagst aus vollem Herzen JA zum Leben, bist im Fluß und flexibel + offen. Dein Focus ist die Liebe, die du erlebst.

Meine Einladung ist:
dieses Verliebtsein kannst du zu einer Haltung werden lassen, du kannst darauf achten, verliebt ins Leben zu sein. Aber …

 

Wie hälst du dich „verliebt“ ins Leben?

Ich möchte es auch hier sehr einfach halten und mit einer Gegenfrage antworten:

Hast du dir schon mal gezürnt wegen bestimmter Eigenschaften von dir? Sind sie dir schon furchtbar auf die Nerven gegangen, weil sie dich scheinbar ständig in Schwierigkeiten und Nachteile bugsieren und dein „Funktionieren“ stören oder gar verhindern?

Diese Eigenschaften lassen sich unter der neuerdings bekannter werdenden „Hochsensitivität“ oder Feinfühligkeit zusammenfassen, und sie ist pure Offenheit!!!

Damit will ich sagen, wir haben alle eine zarte + sanfte Seite in uns ~ auch wenn sie bisher eher belächelt, schlecht gemacht oder sogar gänzlich abgelehnt und übergangen wird.

 

Mein Haupt-Tipp lautet daher

Umarme deine eigenen feinfühligen oder hochsensitiven Bereiche wieder! JA.

Nimm sie wahr, lass sie zu, wenn sie anklopfen und leise aber eindringlich ihren Beitrag leisten wollen zu einem liebevollen wohligen Leben. Wenn  sie den Weg zu Frieden und Balance weisen wollen + und vor Allem auch können!

Nimm dir bitte möglichst einen Moment, um die Bedeutung davon bei dir ankommen zu lassen.

Hier nenne ich mal ein paar Komponenten von Hochsensitivität:

 

Der große Vorteil von Achtsamkeit, Mitgefühl + Umsicht

Sie basieren alle auf Offenheit!

  • auf Offenheit der jeweiligen Situation gegenüber
  • auf Offenheit Dir selbst + Anderen gegenüber
  • auf Offenheit dem Leben, der Natur + allen Wesen gegenüber

Also ~ auf Offenheit dem Leben gegenüber!

Ich gratuliere dir zu diesen wundervollen Fähigkeiten, die in dir vielleicht zum Teil noch schlummern, sich aber evtl. durch meine Worte auch anfangen zu regen und aufzuwachen. Denn sie zeugen von viel Liebe, Vertrauen, Verbundenheit, Mitgefühl und all den anderen oben aufgezählten Qualitäten (s.o.).

Das Einzige, was oft übersehen wird, ist: es ist uns nicht bewußt bzw. wir haben sie nicht zu schätzen und handzuhaben gelernt. Und sie genießen auch tatsächlich noch kaum Beachtung und Wertschätzung in der Öffentlichkeit.

Sobald wir sie bewußt haben, sie bewußt als Focus wählen und ihre Handhabung entwickeln + pflegen, werden wir uns ganz anders fühlen ~ wir werden uns wohl + sicher … ~ … und sicher + wohl fühlen. Der Grund: wir kommen in den Genuß ihres Schutzes!

Was macht es da, dass die meisten Menschen noch die Nase rümpfen über das Feinzarte + Sanfte? Wenn du magst, probier es einfach mal aus, und du wirst staunen, was für eine Stärke dir damit geschenkt ist.

 

3 wichtige Grundregeln beim Training

Außer dem Haupt-Tip, deine Feinfühligkeit zu schätzen + zu ehren, möchte ich dir noch 3 wichtige Grundregeln an die Hand geben, wenn du nun ans praktische Üben gehst. Hier nenne ich sie nur als Stichwort, aber andernorts habe ich schon mehr darüber geschrieben.

1. Das Leben verläuft in Zyklen

Damit ist gemeint, daß alles seine Zeit hat. Wenn du z.b. Sonnenblumen im Winter pflanzen willst, kommst du möglicherweise erst gar nicht in den gefrorenen Boden. Wenn du sie im Sommer pflanzt, schaffen sie es vielleicht noch bis zu den Knospen, aber die volle Blüte und die Sonnenblumen-Kerne wird es nicht geben. Wenn du sie im Herbst pflanzt, gehen die Keimlinge möglicherweise noch an, aber mehr ist nicht drin. Du tust also gut daran, sie dann zu pflanzen, wenn die richtige Zeit gekommen ist, sprich Ende April/Anfang Mai.

Achtsamkeit, Feinfühligkeit und Umsicht wissen, wann der richtige Moment ist

 

2. Beginne immer bei dir

Egal, wo du die Mauern zuerst wahrnimmst – meist sehen wir sie zuerst in den Anderen! Dennoch bleibt dir – wenn du deine Feinfühligkeit richtig anwendest – nichts anderes übrig, als zunächst zu fragen, wo sind die entsprechenden „Gegenstücke“ in mir? Warum springe ich dermaßen auf genau diese Mauern von dieser Person an? Was wird da in mir getriggert? u.ä. Denn diese Fragen schenken einen sicheren und wohligen Rahmen oder Raum.

Was mir hilft, immer wieder bei mir anzukommen, mich um mich zu kümmern und auch bei mir zu bleiben, ist – natürlich neben den 3 Qualitäten von

Achtsamkeit, Feinfühligkeit und Umsicht

auch noch der folgende 3. Tipp:

 

3. Finde in jeder Situation das Geschenk

Seit ich mir angewöhnt habe, bei allem, was passiert oder nicht passiert zu fragen: was ist das Geschenk für mich in dieser Situation? – bringt mich so schnell nichts mehr aus der Fassung. Magst du das mal ausprobieren?

… und laß dich nicht irriteren von einem miesen oder unscheinbaren „Geschenkpapier“, in dem die jeweilige Situation daher kommt, ok?!

Achtsamkeit, Feinfühligkeit und Umsicht helfen uns dabei

 

Das überraschende Fazit:

**  Aus all dem folgt, daß wir einfach nur so sein brauchen wie wir – schon immer auch – sind ~ feinfühlig. Und diese Gabe verhilft uns gleichermaßen dazu, durch die Ängste und Drohgebärden anderer hindurchzusehen bzw. -zugehen, wie sie uns hilft, unsere eigene Härte und Kälte wahrzunehmen, zu umarmen und zu verwandeln.

**  Unsere Feinfühligkeit schenkt uns aber auch noch einen ganz besonderen Bonus: diese Gabe ermöglicht auch noch die fühlbare Verbundenheit zu jedweder Hilfe in uns und um uns herum wahrzunehmen! Und daraus läßt sich quasi eine 4. Grundregel ableiten

 

4. Du bist nicht allein

~ du mußt gar nichts alleine machen oder schaffen. Du darfst dir unter allen Umständen helfen lassen! Und wenn wir uns dafür öffnen, ist soooo viel Hilfe da ~ in uns und um uns herum. Probier es aus.

 

 

 

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